Im Jahr 2021, während der Höhepunkt der COVID-19-Pandemie, legte ein einzigartiges Projekt den Grundstein für das, was später zur EduArt Robotik GmbH werden sollte. Ein langjähriger Kunde wandte sich mit einer Herausforderung an die Gründer: eine Roboterplattform für die firmeneigene Ausbildungsabteilung zu schaffen. Das Ziel war es, Auszubildenden und Studierenden ein umfassendes Lernwerkzeug für sowohl Hardware- als auch Softwareaspekte der Robotik bereitzustellen.

Die Plattform sollte mit Blick auf Flexibilität und Nachhaltigkeit entwickelt werden. Sie musste zahlreiche Schnittstellen für zukünftige Erweiterungen bieten, um eine breite Palette von Sensoren und Aktoren integrieren zu können. Gleichzeitig musste die Konstruktion robust und dennoch leicht reparierbar sein, damit Schäden bei Experimenten oder Schulungen schnell und kostengünstig behoben werden konnten.

Die erste Version des Roboters, genannt "Eduard" , wurde von Markus Fenn in enger Zusammenarbeit mit Professor May im Rahmen dessen entwickelt, was später als „Corona Projekt“ bekannt wurde. Der Prototyp bewährte sich schnell in praktischen Ausbildungsszenarien.

Der Kunde war mit den Ergebnissen sehr zufrieden – so sehr, dass er sofort eine Bestellung über 17 Einheiten aufgab. Diese Erfolgsgeschichte markierte den offiziellen Beginn von EduArt Robotik GmbH und ebnete den Weg für eine neue Ära zugänglicher und anpassungsfähiger Robotikbildung.