Wir stellen unser Kinematics Kit „Kim“ vor – das Tor zur Entwicklung
personalisierter Roboter mit außergewöhnlicher mechanischer
Flexibilität. Mit „Kim“ baust du nicht einfach nur einen Roboter;
du erschaffst eine innovative Konstruktion, die deine eigene Vision
widerspiegelt.
Das Design deines Roboters ist intuitiv: Du wählst einfach die
Komponenten, die du brauchst – ob Recheneinheit (z. B. Raspberry Pi
oder ein anderes System), Anzahl und Art der Motoren für Räder,
Arme oder andere bewegliche Teile sowie deine bevorzugte
Energieversorgung. Das Kinematics Kit passt sich deinen Ideen an.
Jedes Bauteil ist modular, stapelbar und erweiterbar – so kannst du
deinen Roboter genau so konfigurieren, wie du ihn haben willst.
Herzstück des Kits ist entweder ein Ethernet-kompatibles Adapterboard
oder ein Raspberry-Pi-kompatibles Adapterboard – das Raspberry-Pi-
kompatible Adapterboard integriert sich nahtlos in dein Setup und
sorgt für mühelose Konnektivität. Die Motorsteuerung wird durch die
direkte Plug-in-Kompatibilität für bis zu 8 Encoder-DC-Motoren zum
Kinderspiel und ermöglicht dir präzise Kontrolle über die Bewegungen
deines Roboters. Das Powermanagement ist durch das enthaltene Modul
mit Ein/Aus-Logik und effizientem Batteriepäckchen-Management
inklusive Hot-Plug-Fähigkeit optimiert. Sag „Tschüss“ zu
Stromsorgen und „Hallo“ zu unterbrechungsfreiem Experimentieren.
Zusätzlich erweitert das AUX-Power-Supply-Modul deine Möglichkeiten,
indem es zusätzliche Spannungsniveaus für weitere Geräte bereitstellt
– und damit den Spielraum dessen vergrößert, was dein Roboter leisten
kann.
Kim ist auf maximale Flexibilität ausgelegt – die modulare Architektur
ermöglicht es dir, jeden Aufbau exakt an deine Anforderungen
anzupassen. Egal ob du einen Industrieroboter, eine mobile
Forschungsplattform oder einen Prototypen für die Ausbildung
entwickelst: Das System passt sich dir an.
Die Animation zeigt eine Beispielkonfiguration und hebt den
Kern-Stack des Systems hervor. Wie du siehst, sind alle Boards
stapelbar und verbinden sich nahtlos miteinander – so entsteht eine
kompakte und erweiterbare Einheit. Das unterste Board ist
austauschbar: Es kann entweder ein Ethernet-Adapterboard sein – wie
gezeigt, ideal für den Einsatz mit Industriecomputern wie dem Siemens
Simatic IOT – oder ein Raspberry Pi in Kombination mit einem
dedizierten Adapterboard, das den Pi in den Stack integriert.
Je nach Bedarf kannst du zwei Motorcontroller-Boards einsetzen, um
vier drehmomentstarke Motoren zu betreiben – perfekt für Heavy-Duty-
Anwendungen – oder auf vier Motorcontroller-Boards erweitern, um bis
zu acht kleinere Motoren anzusteuern. Das ist ideal für Roboter mit 6
oder 8 Rädern, bei denen Flexibilität und Mobilität im Vordergrund
stehen.
Unabhängig von deinem Setup macht Kims Modularität komplexe
Roboterkonfigurationen einfach: aufbauen, erweitern und anpassen.
Dieses Ethernet-Adapterboard dient als vielseitiger Ethernet-Controller und ist entweder als Steckmodul für Raspberry Pi 4/5 oder als eigenständiges Ethernet-Interface-Board erhältlich. Es ermöglicht jedem Computer mit Ethernet-Anschluss, den EduArt-Roboter zu steuern – und bietet damit maximale Flexibilität bei der Platzierung der Rechenleistung. Die Stromversorgung erfolgt über Leiterplatten-Steckverbinder und unterstützt Eingangsspannungen von 12 V bis 55 V. Abhängig von der verwendeten Motorenkonfiguration wird eine leistungsstarke Stromquelle (mindestens 8 A) empfohlen.
Preis: 160 €
AnfragenDas EduArt-Antriebssystem kann mit einem Raspberry Pi 4 oder 5 betrieben werden, der mit einem vorkonfigurierten Software-Image ausgestattet ist. Dieses Image enthält alle notwendigen ROS-2-Treiber, Konfigurationen und Steuerungsprogramme, sodass der Roboter innerhalb weniger Minuten einsatzbereit ist. Der Raspberry Pi wird direkt mit der Steuerelektronik des Roboters verbunden und übernimmt Motorsteuerung, Sensorintegration und Systemüberwachung. Diese All-in-One-Lösung ist ideal, wenn die Recheneinheit direkt auf dem Roboter montiert ist und nicht über Ethernet von einem externen Computer angebunden wird.
AnfragenUnser Adapterboard kann direkt auf einen Raspberry Pi 4 oder 5 aufgesteckt oder als eigenständiger EduArt-Ethernet-Controller verwendet werden. Dadurch können Sie jeden Computer mit Ethernet-Schnittstelle anschließen und die Rechenleistung Ihres Roboters exakt auf Ihre Anwendung abstimmen. Die Stromversorgung erfolgt über die Pinleisten. Hierfür empfehlen wir die Verwendung einer Leiterplatte mit passenden Buchsen für ein Netzteil oder eine Batterie. Das Board unterstützt Eingangsspannungen (Vin) von 12 V bis 55 V. Abhängig von der Anzahl der angeschlossenen Motoren muss die Stromquelle entsprechend hohe Ströme liefern können. Für robotische Anwendungen empfehlen wir Hochstrombatterien mit einer Mindeststromabgabe von 8 A.
Preis: 160 €
AnfragenDie Motorcontroller können direkt eingesteckt werden. Sie sind in zwei Varianten erhältlich: als Einkanal- oder Zweikanal-Version. Es können bis zu vier Motorcontroller eingesetzt werden, d. h. es ist möglich, 1 bis 4 größere Motoren (IRMS bis 5 A) oder 1 bis 8 kleinere Motoren (IRMS bis 2,5 A) zu betreiben. Die Spannungsfestigkeit der Einkanal-Motorcontroller beträgt 55 V. Die Spannungsfestigkeit der Zweikanal-Motorcontroller beträgt 35 V.
Preis: 90 € für ein Board (inkl. leerem Platzhalter-Board), 160 € für zwei Boards
AnfragenDas Power-Management-Modul übernimmt die Ladeelektronik eines 19,2-V-NiMH-Akkupacks und stellt zusätzlich eine Ein-/Aus-Logik bereit. Die Temperaturüberwachung des Akkus erfolgt über einen integrierten 6,8-kOhm-NTC. Schließen Sie niemals einen anderen Akku als den von EduArt gelieferten an.
Preis: 150 €
Anfragen
Das Zusatzstromversorgungsmodul stellt weitere Spannungsebenen zur Verfügung, mit denen zusätzliche Geräte versorgt werden können. Die zulässige Betriebsspannung liegt zwischen 15 V und 36 V.
Warnung: Der Raspberry-Singleboard-Computer wird direkt über die Steckverbinder versorgt. Schließen Sie niemals eine externe Stromversorgung über USB-C an.
Preis: ab 75 €
AnfragenKompakter Stromverteiler für Ihr Setup: Unser USB-Hub versorgt bis zu 5 Geräte gleichzeitig mit Strom – z. B. Router, externe Stromquellen, LED-Streifen und mehr. Einstecken und loslegen. Keine Treiber, keine Konfiguration – einfach zuverlässige Stromversorgung genau dort, wo sie benötigt wird. Wichtig: Dieser Hub dient ausschließlich der Stromversorgung und unterstützt keine Datenübertragung.
Preis: 90 €
Anfragen
Das KinematicsKit Kim wird aktiv im Bildungsprojekt
RobotsUnite(!) eingesetzt, bei dem Schülerinnen und Schüler mit einer Basisversion
des Kits gefördert werden, um ihre eigenen Roboter zu bauen. Sie erhalten Unterstützung
über ein Online-Forum, in dem sie Fragen stellen, Ideen austauschen und technische Hilfe
erhalten können. Viele der von den Schülerinnen und Schülern gebauten Roboter treten sogar
in der Schülerliga der offiziellen RoboCup-Weltmeisterschaft (RMRC) an.
Dieses kollaborative Projekt bringt Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen
Schulen zusammen. Jede Schule entwickelt ihren eigenen mobilen Roboter sowie
anspruchsvolle Hindernisse und Aufgaben. Das Besondere: Kein einzelner Roboter
ist in der Lage, die Aufgaben allein zu bewältigen. Da jede Schule nur einen
Roboter beisteuert, müssen sich Teams aus verschiedenen Schulen zusammenschließen,
um die Herausforderungen zu meistern – was die doppelte Bedeutung des Projektnamens
widerspiegelt: „Robots unite!“ = „Roboter, vereinigt euch!“ oder „Robots unite (Schülerinnen und Schüler)“.
An jeder teilnehmenden Schule werden die Schülerinnen und Schüler in zwei Gruppen
eingeteilt. Die Robotics-Gruppe entwirft und baut einen mobilen, geländegängigen Roboter
mit dem KinematicsKit Kim, während sich die Challengers-Gruppe auf die Entwicklung
kreativer und technisch anspruchsvoller Hindernisse konzentriert, die alle Roboter
während des Wettbewerbs überwinden müssen.
Am Wettkampftag schließen sich Roboter aus verschiedenen Schulen zusammen, um sich
den von den Challengers entwickelten Hindernissen zu stellen. Die Veranstaltung nutzt
ein wettbewerbsorientiertes Punktesystem: Robotics-Teams erhalten Punkte für das
Überwinden von Hindernissen, während die Challengers entsprechend Punkte verlieren.
Die Punktzahl der Challengers darf jedoch nicht unter die Hälfte ihres Startwertes
fallen, um weiterhin siegfähig zu bleiben.
Dieses einzigartige Format fördert nicht nur technisches Lernen, sondern auch
Teamarbeit über Schulgrenzen hinweg – und macht RobotsUnite(!) zu einem Projekt,
bei dem sowohl Roboter als auch Schülerinnen und Schüler wirklich zusammenfinden.