Sensor Ring „Vision360“

Vision360 Anwendungsbild

Der Vision360 3D-ToF-Sensor bietet fortschrittliche Hinderniserkennung für eine verbesserte Roboternavigation und mehr Sicherheit. Dieser modulare Sensorring ist für nahtloses Daisy-Chaining ausgelegt und ermöglicht flexible Konfigurationen, abgestimmt auf die spezifische Form und die Abmessungen unterschiedlichster Roboterplattformen.

Diese Anpassungsfähigkeit macht ihn ideal für umfassende Kollisionsvermeidungssysteme: Durch mehrstufige Detektion können gleichzeitig Objekte wie Personen und Gabelzinken erkannt werden – Objekte, die herkömmliche Sensoren oft übersehen, weil sie nur zweidimensional scannen und Dinge außerhalb der Scan-Ebene nicht erfassen.

Im Gegensatz zu Standardsensoren mit begrenzter 270°-Erfassung liefert das Vision360-Setup mit bis zu 81 Sensoren eine vollständige 360°-Abdeckung. Das unterstützt omnidirektionales Fahren und sorgt in alle Richtungen für Sicherheit. Zu den Kernfunktionen gehören Unterfahr- und Absturzschutz – damit ist Vision360 eine Komplettlösung für anspruchsvolle industrielle und autonome Anwendungen.

Neben seinen technischen Stärken bietet Vision360 klare Kostenvorteile. Durch das modulare Design kaufst du nur die Sensoren, die du wirklich brauchst – das reduziert Hardwarekosten bei voller Abdeckung. Da es keine beweglichen Teile gibt, ist der Wartungsaufwand minimal, und der energieeffiziente Betrieb senkt die Gesamtbetriebskosten zusätzlich.

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Technische Daten

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Varianten

EduArt Sensorring Vision360 Frontlicht

Frontlicht

Frontlicht des EduArt Raspberry Bot, ausgestattet mit einem Time-of-Flight-Sensor und optionaler Wärmebildkamera.

EduArt Sensorring Vision360 Rücklicht

Rücklicht

Rücklicht des EduArt Raspberry Bot, ausgestattet mit einem Time-of-Flight-Sensor.

EduArt Sensorring Vision360 Sidepanel

Sidepanel

Kompaktes All-in-One-Modul (38 × 28 mm) mit RGB-LEDs, das an jedem Roboter eingesetzt werden kann.

EduArt Sensorring Vision360 Minipanel

Minipanel

Noch kompakteres All-in-One-Modul (28 × 24 mm), kommt ohne RGB-LEDs, ist dafür aber klein genug, um in jeden Roboter zu passen.

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hochaufgelöste 3D-Sicht

Die Illustration zeigt die Verarbeitung von Bild- und Umgebungsdaten mithilfe eines Rings aus zehn Vision360-ToF-(Time-of-Flight)-Sensoren. Diese Sensoren messen Abstände zu Objekten präzise, indem sie die Zeit berechnen, die emittiertes Licht benötigt, um zum Sensor zurückzureflektieren. Aus den Messwerten entsteht eine dreidimensionale Punktwolke, wobei jeder Punkt eine exakte Position im Raum repräsentiert. Die farbige Visualisierung hebt erkannte Hindernisse und Strukturen hervor und bietet eine intuitive Darstellung der Umgebung – ideal für Navigation, Kollisionsvermeidung und detailliertes Mapping. Je nach Anforderung können mehr oder weniger als zehn Vision360-Module im Sensorring angeordnet werden, um die gewünschte Abdeckung und Auflösung zu erzielen.

Im Vergleich zu konventionellen LiDAR-Systemen bietet Vision360-ToF-Technologie mehrere klare Vorteile. Das kompakte und modulare Design ermöglicht es, Sensoren exakt dort zu platzieren, wo sie gebraucht werden, reduziert Blindspots und erlaubt flexible Abdeckung. Traditionelles LiDAR setzt häufig auf voluminöse, mechanisch rotierende Einheiten mit festem Sichtfeld, während Vision360 sofortige 360°-Situationswahrnehmung ohne bewegliche Teile liefert – für höhere Robustheit und geringeren Wartungsaufwand. Die verteilte Architektur macht das System zudem skalierbar und kosteneffizient: Du installierst nur so viele Module wie erforderlich, senkst Hardwarekosten und erhältst dennoch hochaufgelöstes 3D-Mapping in Echtzeit. Diese Flexibilität, kombiniert mit nahtloser Datenfusion, sorgt für zuverlässige Performance in komplexen und dynamischen Umgebungen, in denen Standard-LiDAR an Grenzen stößt.

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Punktwolke des Vision360-Sensorrings

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